Wenn man ein schönes Festival gemacht hat und es im Folgejahr wiederholt, dann möchte man natürlich die Sahnestückchen wieder mit ins Boot holen, weswegen Andy Strauß wieder dabei ist. Der verruchte Kranliebhaber wird auch dieses Jahr wieder das Publikum zum Schunkeln bringen, ohne dabei Musik nutzen zu müssen, denn nicht die Körper wanken, sondern die Zwerchfelle. Mit feinem Gespür wird der gebürtige Ostfriese und Poetry Slam-Veteran den Nerv treffen ohne zu nerven.

 

Normalerweise werden Vitae in der dritten Person geschrieben. Da ich meine Informationen über mich selbst aber selbst schreibe, sehe ich nicht ein, die dritte Person zu verwenden. Wo kommen wir denn sonst hin?

 

Also los. Ich bin Andy Strauß. Ich behaupte standhaft, Doktor der Mathematik zu sein und Magister der Soziologie, kann das aber auf keine Art und Weise belegen. Vielleicht stimmt es also nicht. Was stimmt ist, dass ich aus Ostfriesland komme und irgendwann am Anfang dieses Millenniums (und wenn du das hier im Jahre 3xxx liest Anfang des letzten Milleniums) nach Münster gezogen, wo ich immer noch Wohne. Nämlich in einer erfolgreich erkämpfter Ex-Hausbesetzer-Kommune. Ich schreibe Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke, Gedichte und anderen weirden shit, habe eine Band namens doomed Zau, die ich aber vernachlässige und mache gerne Dinge, auf die ich Lust habe.

 

Stilistisch kleine ich mich gerne in Jogginghosen. Außerdem habe ich gerade keine Lust, hier sowas wie eine Vita zu schreiben. Dafür ist die Zeit zu knapp. Man könnte sie sinnvoller nutzen! Alter!

ANDY STRAUß
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