JUPITER JONES geht weiter - Von alten Freunden und neuen Wegen!

 

Zwei Jungs wachsen zusammen in einer Straße in einem kleinen Eifelstädtchen auf - mit allem was dazugehört: Dosentelefon, Dorfteich, Detektivclub und Klosterschule. Einer hat dem anderen 1989 seine Gitarre geliehen und ihm die ersten Griffe gezeigt. Der erste Song hatte genau drei Akkorde, die Band hieß „The Slites“ und der erste Song „Fuck’N’Roll.“ Mit zwei weiteren Kumpels wurde nachmittags im Kindergarten in der Spielecke geprobt. Die beiden Jungs sind Sascha Eigner und Sven Lauer.

 

Nachdem klar war, dass wir ohne Nicholas diese Band weiterführen möchten, kam es für uns auf gar keinen Fall in Frage, in irgendeiner Form ein „Sängercasting“ zu machen. Es musste jemand gefunden werden, der zunächst einmal menschlich zu uns passt, da man unglaublich viel Zeit miteinander verbringt und das für uns das Allerwichtigste ist. Musikalisch sollten sowohl unsere alten Songs funktionieren, als auch ein gutes Gefühl für Neues da sein. Im besten Fall auch jemand, der weiß, worauf er sich einlässt und schon Erfahrung als Musiker im Proberaum, im Studio und auf der Bühne hat. Jemand, der den Mut haben muss in eine Band einzusteigen, die 12 Jahre mit einem anderen Sänger unterwegs war. Klingt alles nach einer ziemlich schweren Aufgabe? Stimmt! Aber dann ging es doch schneller und einfacher als gedacht.

 

Marco und Sascha kamen bei einem Telefonat gleichzeitig auf den Namen Sven Lauer. Marco kennt Sven auch noch aus früheren Tagen. Die Eifel ist ein kleines Dorf - vor allem wenn es um’s Musik machen geht. Für uns hat wirklich alles gepasst - vom freundschaftlichen, privaten und auch musikalischen Verständnis.

 

Sven ist mit 19 Jahren aus der Eifel nach Kiel und dann nach Hamburg gezogen. Er hat als Solo-

Künstler und in Bands wie den „Sissies“, „Sharonas“ oder zuletzt „Caracho", Musik gemacht. Vor jeder JUPITER JONES -Albumveröffentlichung haben sich Sascha und Sven getroffen, um die Demos zu hören und darüber zu quatschen. Sven hat bereits einen ersten Gastauftritt als wahnsinniger Musikmanager in unserem Video „Nordpol/Südpol (feat. Chapeau Claque)“ hinter sich.

 

Nach einem ersten Treffen, bei dem wir Sven davon erzählt haben - da sind wir auch ganz ehrlich -

hat er erst einmal verneint, der neue Sänger werden zu wollen. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Respekt vor der Aufgabe. Den haben wir unsererseits für den Mut eine solche Aufgabe anzutreten.

 

Wir freuen uns aber umso mehr, dass er sich das nach einigen Tagen und Nächten doch anders überlegt hat und sagt: „Wenn die Jungs, die Du seit der Kindheit kennst, fragen, ob Du in die Band einsteigen möchtest, deren Fan Du vorher warst, gibt es bei allem Respekt letztlich doch nur eine Entscheidung, oder? Ich freue mich wahnsinnig auf alles, was wir mit JUPITER JONES ab jetzt erleben werden.“

 

Die ersten Proben sind gefeiert, ein frischer Wind weht durch die Boxen. Es wird mit den Hufen gescharrt, wohin bloß mit all der neuen Energie? Auf die Bühne, das hilft immer.

 

Wir alle - aber vor allem Sven - stehen nun vor einer wirklich schwierigen Aufgabe. Wir würden uns

sehr freuen, wenn Ihr uns und ihn bei den nächsten und vor allem bei den ersten Auftritten mit

offenen Armen empfangt und mit uns feiert!

 

„Alles auf Anfang, die Welt ist wieder Scheibe!“

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